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	<title>Comments on: Kettenbrief</title>
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	<description>Alles zum Mitnehmen</description>
	<pubDate>Thu, 14 May 2026 23:29:05 +0000</pubDate>
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		<title>by: &#8220;&#8230;para llevar, por favor.&#8221; &#187; Kettenbrief, die zweite</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 21:58:16 +0000</pubDate>
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					<description>[...] eigentlich hatte ich das Thema ja schon hier behandelt, aber da mir gerade beim Entmisten meines Postfaches ein wirklich haarsträubendes Exemplar eines Kettenbriefes in die Hände fiel, konnte ich nicht umhin, es auch hier noch einmal als abschreckendes Beispiel zu veröffentlichen. Der Text ist ausdrücklich nicht als Vorlage für eine neue Kettenbriefwelle aufzufassen! Ich erlaube mir, den Text an ausgewählten Stellen zu kommentieren. Normalerweise sende ich keine Nachrichten dieser Art, aber diese Nachricht kommt von einer sehr guten Freundin, meiner Freundin, diese ist Anwältin und es scheint eine interessante Möglichkeit zu sein. Wenn Sie sagt, dass es funktioniert, dann funktioniert es auch. Jedenfalls kann man nichts dabei verlieren. Folgendes hat sie mir erzählt: Ich bin Anwältin und ich kenne das Gesetz. Das ist eine Tatsache. Täuscht euch nicht, AOL und Intel halten ihre Versprechen aus Angst, vor Gericht gebracht und mit Forderungen in Millionenhöhe konfrontiert zu werden, so wie es PepsiCola mit General Electric vor kurzem gemacht hat.Beachtenswert finde ich bereits die Einleitung: &#8220;[&#8230;]ich kenne das Gesetz.&#8221; Von einer Anwältin sollte man das ohnehin erwarten, aber in diesem Fall dient es nur dazu, dem Erzählten zusätzliche Autorität zu verleihen. Oho, es spricht eine Anwältin, die dazu noch das Gesetz kennt, was noch dazu eine Tatsache ist. Na dann werden wir mal ganz klein mit Hut und lesen artig weiter.  Liebe Freunde, haltet dies bitte nicht für einen dummen Scherz. Bill Gates verteilt gerade sein Vermögen. Wenn ihr darauf nicht reagiert, könnte es Euch später leid tun. Windows ist noch immer das am häufigsten genutzte Programm. Microsoft und AOL experimentieren gerade mit diesem per e-Mail versandten Text (e-mail beta test) Wenn ihr diese Mail an Freunde versendet, kann und wird Microsoft zwei Wochen lang euren Spuren folgen. Microsoft und AOL wollen zwei Wochen lang meine Spuren verfolgen?!? Geht&#8217;s denn noch? Was wollt ihr noch - zwei Wochen lang meine Webcam überwachen? Meine Festplatte durchsuchen?  Für jede Person, die diese Nachricht versendet, zahlt Microsoft 245 Euro. Für jede Person, der ihr diese Nachricht geschickt habt und die sie weiterleitet, bezahlt Microsoft 243 Euro. Für die dritte Person, die sie erhält, bezahlt Microsoft 241 Euro. Nach zwei Wochen wird sich Microsoft mit der Bitte um Bestätigung der Postanschrift an Euch wenden und euch einen Scheck schicken.Aha, ich soll also immerhin dafür bezahlt werden. Ob die Entlohnung angemessen ist, darüber läßt sich freilich streiten. Aber sehen wir uns das Ganze mal genauer an. Billie Boy will also sein Vermögen verschenken. Laut Forbes beläuft sich dieses auf etwa 56 Milliarden US-Dollar. Soweit ich informiert bin, besitzt die höchste aktuell ausgegebene Dollarnote einen Nennwert von USD100 - d.h. Gates müßte sich 560 Millionen 100-Dollar-Noten besorgen, um die Kohle nach altbewährtem Vorbild aus dem Fenster werfen zu können. Es ist also verständlich, daß er sich nach Alternativen umgesehen hat, seinen Zaster zu verjubeln. Aber ob es wirklich einfacher ist, einige zigtausend Nutzer zu ermitteln, die alle diese Mail weiterleiten, deren Daten einzutreiben und denen auch noch entsprechend der Weiterleitungen eine Geldsumme zukommen zu lassen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Einmal davon abgesehen, daß es keine Methode, weder legal noch illegal gibt, herauszufinden, die komplette Kette zurückzuverfolgen. Vielleicht sollte Bill Gates sein Vermögen besser in US-Hypothekenanleihen investieren, wenn er es zuverlässig loswerden will&#8230; Mit freundlichen Grüßen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] eigentlich hatte ich das Thema ja schon hier behandelt, aber da mir gerade beim Entmisten meines Postfaches ein wirklich haarsträubendes Exemplar eines Kettenbriefes in die Hände fiel, konnte ich nicht umhin, es auch hier noch einmal als abschreckendes Beispiel zu veröffentlichen. Der Text ist ausdrücklich nicht als Vorlage für eine neue Kettenbriefwelle aufzufassen! Ich erlaube mir, den Text an ausgewählten Stellen zu kommentieren. Normalerweise sende ich keine Nachrichten dieser Art, aber diese Nachricht kommt von einer sehr guten Freundin, meiner Freundin, diese ist Anwältin und es scheint eine interessante Möglichkeit zu sein. Wenn Sie sagt, dass es funktioniert, dann funktioniert es auch. Jedenfalls kann man nichts dabei verlieren. Folgendes hat sie mir erzählt: Ich bin Anwältin und ich kenne das Gesetz. Das ist eine Tatsache. Täuscht euch nicht, AOL und Intel halten ihre Versprechen aus Angst, vor Gericht gebracht und mit Forderungen in Millionenhöhe konfrontiert zu werden, so wie es PepsiCola mit General Electric vor kurzem gemacht hat.Beachtenswert finde ich bereits die Einleitung: &#8220;[&#8230;]ich kenne das Gesetz.&#8221; Von einer Anwältin sollte man das ohnehin erwarten, aber in diesem Fall dient es nur dazu, dem Erzählten zusätzliche Autorität zu verleihen. Oho, es spricht eine Anwältin, die dazu noch das Gesetz kennt, was noch dazu eine Tatsache ist. Na dann werden wir mal ganz klein mit Hut und lesen artig weiter.  Liebe Freunde, haltet dies bitte nicht für einen dummen Scherz. Bill Gates verteilt gerade sein Vermögen. Wenn ihr darauf nicht reagiert, könnte es Euch später leid tun. Windows ist noch immer das am häufigsten genutzte Programm. Microsoft und AOL experimentieren gerade mit diesem per e-Mail versandten Text (e-mail beta test) Wenn ihr diese Mail an Freunde versendet, kann und wird Microsoft zwei Wochen lang euren Spuren folgen. Microsoft und AOL wollen zwei Wochen lang meine Spuren verfolgen?!? Geht&#8217;s denn noch? Was wollt ihr noch - zwei Wochen lang meine Webcam überwachen? Meine Festplatte durchsuchen?  Für jede Person, die diese Nachricht versendet, zahlt Microsoft 245 Euro. Für jede Person, der ihr diese Nachricht geschickt habt und die sie weiterleitet, bezahlt Microsoft 243 Euro. Für die dritte Person, die sie erhält, bezahlt Microsoft 241 Euro. Nach zwei Wochen wird sich Microsoft mit der Bitte um Bestätigung der Postanschrift an Euch wenden und euch einen Scheck schicken.Aha, ich soll also immerhin dafür bezahlt werden. Ob die Entlohnung angemessen ist, darüber läßt sich freilich streiten. Aber sehen wir uns das Ganze mal genauer an. Billie Boy will also sein Vermögen verschenken. Laut Forbes beläuft sich dieses auf etwa 56 Milliarden US-Dollar. Soweit ich informiert bin, besitzt die höchste aktuell ausgegebene Dollarnote einen Nennwert von USD100 - d.h. Gates müßte sich 560 Millionen 100-Dollar-Noten besorgen, um die Kohle nach altbewährtem Vorbild aus dem Fenster werfen zu können. Es ist also verständlich, daß er sich nach Alternativen umgesehen hat, seinen Zaster zu verjubeln. Aber ob es wirklich einfacher ist, einige zigtausend Nutzer zu ermitteln, die alle diese Mail weiterleiten, deren Daten einzutreiben und denen auch noch entsprechend der Weiterleitungen eine Geldsumme zukommen zu lassen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Einmal davon abgesehen, daß es keine Methode, weder legal noch illegal gibt, herauszufinden, die komplette Kette zurückzuverfolgen. Vielleicht sollte Bill Gates sein Vermögen besser in US-Hypothekenanleihen investieren, wenn er es zuverlässig loswerden will&#8230; Mit freundlichen Grüßen [&#8230;]
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